gängige Fang-Methoden an der Fränkischen Saale
Die Grundangelei wie auch das Stippfischen haben Tradition. Daher ist es selbstver-ständlich, dass diese Technik auch an unseren Gewässern ausgeübt wird. Für die ruhige Fischerei an besonders träge fließenden Partien bieten sich die Strecken oberhalb der Wehre an der Rossmühle in Weickersgrüben und in Gräfendorf an. Dort werden nicht selten große Karpfen und starke Aale gefangen. Beifang sind Rotaugen, gelegentlich auch Barben. Die früher in der Saale und den Neben-gewässern in Massen vorhan-denen Nasen waren bis auf wenige große Exemplare verschwunden, seit 2002 läuft ein Wiedereinbürgerungsversuch Wer sich eher der Bewegungsfischerei widmen möchte, sucht nicht selten rauheres Wasser. Der Spinnfischer erkundet sein bevorzugtes Revier am liebsten selbst, wer dennoch Hilfestellung sucht, hier ist sie: Unterhalb des Klosters in Schönau finden sich herrliche Rauschen ebenso wie in Gräfendorf, Schonderfeld und im unteren Streckenabschnitt Wolfsmünster. Dort sind gute Erfolge auf Hecht zu erwarten, aber auch Bach und Regenbo-genforellen werden nicht selten Beute. Vor der Schondra-Mündung wurden allein im Januar von nur 3 Anglern sieben gute Hechte gefangen, der größte maß 103 cm! Die Fliegenfischerei findet auch an der Saale mehr und mehr Anhänger. Viele von ihnen kommen seit Jahren und schwärmen von den großen Äschen, die zwischen Schönau und Wolfsmünster gefangen wurden. Diese Zeiten sind vorbei, seit die Kormorane auch unsere Gewässer als gedeckten Tisch ausgemacht haben. Inzwischen haben wir Unterstützung bei den Jägern gefunden, die ein Überhand-nehmen der Vögel zu vermeiden suchen. Auch der Äschenbestand wird wieder aufgebaut, erste positive Ergebnisse sind zu vermelden.